Besser schlafen mit Feng Shui – die Position des Bettes
Ein erholsamer Schlaf beginnt nicht erst mit der Matratze, sondern mit der richtigen Position des Bettes. Nach der Feng-Shui-Lehre beeinflussen Ausrichtung, Standort und Umgebung des Bettes maßgeblich die Schlafqualität. Dabei spielen Energien, Schutzgefühl und sogar das Erdmagnetfeld eine Rolle. Wer sein Bett bewusst platziert, kann Unruhe, Schlafstörungen und morgendliche Erschöpfung reduzieren. Besonders sensibel reagieren Babys und Kinder, aber auch Erwachsene profitieren spürbar von einer harmonischen Schlafumgebung. Die Position des Bettes ist daher einer der wichtigsten Faktoren für besseren Schlaf nach Feng Shui.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Position und Ausrichtung des Bettes beeinflussen den Energiefluss im Schlafzimmer.
- Ein fester Schutz im Rücken, etwa durch eine Wand, sorgt für Sicherheit.
- Füße sollten niemals direkt zur Tür zeigen, um die sogenannte Sargposition zu vermeiden.
- Die Schlafrichtung nach dem Erdmagnetfeld kann die Tiefschlafphase verbessern.
- Störzonen wie Wasserleitungen oder energetische Belastungen sollten vermieden werden.
Wie sollte das Bett nach Feng Shui stehen?
Das Bett sollte mit dem Kopfteil an einer festen Wand stehen, nicht zwischen Tür und Fenster platziert sein und idealerweise nach Norden ausgerichtet werden, um den natürlichen Energiefluss und das Erdmagnetfeld optimal zu nutzen.
Schutz und Rückhalt durch die richtige Bettposition
Ein zentraler Grundsatz im Feng Shui ist der sogenannte „solide Schutz im Rücken“. Das bedeutet, dass das Kopfteil des Bettes an einer stabilen Wand stehen sollte. Diese Position vermittelt dem Körper Sicherheit und Geborgenheit. Wer ohne festen Rückhalt schläft, fühlt sich oft unruhig oder wacht häufiger auf. Fenster hinter dem Kopfteil gelten als ungünstig, da Energie entweichen kann. Auch Heizkörper direkt am Bett sollten vermieden werden. Sie erzeugen eine unruhige, aktive Energie, die den Schlaf stören kann.
Die Tür im Blickfeld – Kontrolle und Sicherheit
Die Tür spielt im Feng Shui eine wichtige Rolle. Idealerweise liegt sie im Sichtfeld des Schläfers, ohne direkt auf das Bett auszurichten. So entsteht ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit. Befindet sich das Bett an der gleichen Wand wie die Tür, kann ein Beistelltisch oder eine Zimmerpflanze helfen. Diese Elemente schaffen eine optische Abgrenzung und erhöhen das Gefühl von Geborgenheit. Wichtig ist, dass keine direkte Linie zwischen Tür und Bett entsteht. Diese würde den Energiefluss beschleunigen und Unruhe fördern.
Bettseiten, Partnerschaft und Partnersuche
Nach Feng Shui hat auch die Bettseite eine Bedeutung. In einer Partnerschaft schläft der Mann traditionell links und die Frau rechts. Befindet sich die Tür auf der rechten Seite des Bettes, sollte dort der Mann liegen. Er symbolisiert Schutz und erinnert unterbewusst an Sicherheit. Wer auf Partnersuche ist, sollte die passende Seite freihalten. So signalisiert man energetisch Offenheit für eine neue Beziehung. Auch symmetrische Nachttische und Lampen unterstützen die Partnerschaftsenergie.
Füße, Außenwände und der richtige Platz im Raum
Die Füße sollten niemals direkt zur Tür zeigen. Diese Position wird als „Sargposition“ bezeichnet und mit Abschied und Verlust assoziiert. Solche Bilder wirken unbewusst und stören den Schlaf. Das Kopfteil sollte möglichst an einer Außenwand stehen. Außenwände enthalten mehr Yin-Energie und fördern Ruhe. Gleichzeitig sollte das Bett nicht zwischen Fenster und Tür stehen. Dieser sogenannte Durchschuss sorgt für zu viel Bewegung im Energiefluss und kann zu unruhigem Schlaf führen.
| Aspekt | Empfohlene Position |
|---|---|
| Kopfteil | An einer festen Außenwand |
| Füße | Nicht zur Tür ausgerichtet |
| Raumlage | Nicht zwischen Tür und Fenster |
Dachschrägen, Balken und energetischer Druck
Schlafen unter Dachschrägen, Balken oder quer verlaufenden Kanten gilt als ungünstig. Diese Elemente erzeugen einen energetischen Druck. Besonders flache Dachschrägen können Ängste oder Schwindelgefühle begünstigen. Der Körper reagiert sensibel auf solche Belastungen. Wenn ein Umstellen des Bettes nicht möglich ist, können Baldachine oder Stoffe helfen. Sie schwächen den Druck optisch und energetisch ab. Ziel ist ein freier, offener Raum über dem Bett.
Schlafrichtung, Erdmagnetfeld und Störzonen
Die Schlafrichtung ist ein weiterer wichtiger Faktor. Positiv sind Ausrichtungen von Ost nach West oder Nord nach Süd. Besonders empfohlen wird eine Nord-Süd-Ausrichtung. Dabei zeigt das Kopfteil nach Norden und die Füße nach Süden. Diese Position unterstützt den Körper im Einklang mit dem Erdmagnetfeld. Viele Menschen berichten von einer tieferen Schlafphase. Gleichzeitig sollten Störzonen vermieden werden. Wasserleitungen in Wänden, Wasseradern oder andere energetische Belastungen können den Yin-Fluss stören und Schlafprobleme verursachen.
Fazit: Mehr Schlafqualität durch bewusste Bettposition
Die richtige Position des Bettes nach Feng Shui ist kein Zufall, sondern ein wirksames Werkzeug für besseren Schlaf. Wer Schutz, Ausrichtung und Energiefluss berücksichtigt, schafft ideale Voraussetzungen für Ruhe und Regeneration. Schon kleine Veränderungen können große Wirkung zeigen. Das Schlafzimmer wird so zu einem Ort der Erholung. Wer besser schlafen möchte, sollte die Bettposition bewusst prüfen und optimieren.
